Feuerung

Der hydraulische Vorschubrost ist speziell für nasse und stark verschmutzte Brennstoffe mit einem niedrigen Heizwert entwickelt worden.
Die Einbringung des Materials erfolgt je nach Brennstoff und örtlichen Gegebenheiten über Förderschnecken oder über hydraulische Einschubsysteme.
Der hydraulische Treppenrost ermöglicht durch die einzeln bewegten, wassergekühlten Roststufen, bei trockenem und speziell bei sehr nassem Material, einen optimalen Ausbrand bzw. Verbrennungsablauf.

Durch eine vollautomatische Glutbettregelung wird der Brennstoff immer optimal über den wassergekühlten Rost verteilt. Somit erreicht die spezielle Feuerraumgeometrie ihre optimale Wirkung.

Der verfahrenstechnisch in drei Verbrennungsbereiche geteilte Rost trocknet in der ersten Zone Brennmaterial vor. In der Zweiten findet, unterstützt von der Feuerraumgeometrie, die Entgasung des Brennstoffes statt. In der dritten und letzten Zone verbrennt der eingebrachte Brennstoff vollständig (Ausbrand und Entaschung).

Mehrere, speziell auf die jeweiligen Zonen abgestimmte, frequenzgeregelte, Verbrennungsluftventilatoren ermöglichen, mit einer optimalen Vermischung der Verbrennungsgase mit Sauerstoff, einen totalen Ausbrand. Die notwendige Menge in den verschiedenen Ausbrandzonen wird durch die Steuerung (Leistungsregelung) errechnet.

Als Zeichen der ständigen innovativen Forschungsarbeit wurde zur weiteren Wirkungsgradverbesserung eine über die bis dato ungenützte Abgaswärme betriebene Brennstoffvorwärmung und Trocknung installiert.






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